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Das Prinzip des Erdwärmetauschers

 

Das Prinzip des Erdwärmetauschers liegt darin, dass die Temperatur des Erdreichs im Winter zur Vorwärmung

der Zuluft und im Sommer zur Kühlung verwendet wird, da das Erdreich im Winter wärmer ist als die Außenluft

und im Sommer kühler.

 

Die Frischluft wird über einen Erdwärmetauscher in das Fertighaus geführt. Dieser Erdwärmetauscher erwärmt im

Winter bei –10ºC Außentemperatur die einströmende Luft bereits auf +5ºC.

Der Umkehreffekt erfolgt im Sommer: Bei z.B. +30ºC Außenlufttemperatur wird die Einlasstemperatur auf +19ºC gekühlt.

 

Prinzip des Erdwärmetauschers - PAB Passivhaus

 

Ausführung:
Der Erdwärmetauscher besteht aus Rohren, die nahezu horizontal (ca. 0,5% Gefälle) im frostfreien Erdreich verlegt werden.

Dies kann rund um die Baugrube oder auch frei unter offenen Flächen (z.B. Garten) erfolgen.

Die Länge beträgt ca. 45-50m, darüber ändert sich die erzielbare Temperatur kaum mehr. Da die Aufenthaltsdauer der Luft im

Erdwärmetauscher entscheidend ist, können auch 2 parallel geführte Stränge halber Länge verwendet werden.

Der Durchmesser beträgt 150mm, größere Durchmesser erhöhen den Preis für das Rohrmaterial überproportional.

 

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