Kurzbaubeschreibung Haustechnik/Solaranlage/Lüftung etc. Baulexikon von A-Z

 

Sehr geehrte Bauinteressentin,

sehr geehrter Bauinteressent,

 

als besonderen Service bieten wir Ihnen ein kleines Passivhaus Baulexikon. Hier erklären wir ein paar Fachbegriffe und allerlei Interessantes rund um das Thema "Fertighaus Bauen". Bei Fragen, Anregungen helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter. Telefon: +49 54 53 /  96 69 - 0

 

z.B. verschiedene Treppenarten

Verschiedene Treppenarten

1 - einläufige gerade Treppe

2 - zweiläufige gewinkelte Treppe mit

    Zwischenpodest (Rechtstreppe)

3 - zweiläufige gegenläufige Treppe mit

    Zwischenpodest (Rechtstreppe)

4 - dreiläufige zweimal abgewinkelte Treppe

    mit Zwischenpodesten (Rechtstreppe)

5 - einläufige im Antritt viertelgewendelte

    Treppe

6 - einläufige im An- und Austritt viertel-

    gewendelte Treppe

7 - einläufige halbgewendelte Treppe

8 - Spindeltreppe

9 - Wendeltreppe

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Abluft

Unter der Abluft, versteht man die warme, feuchte und belastete Luft aus Küche, Bad, WC, Trockenschrank und unter Umständen Waschräumen die durch die kontrollierte Lüftung a.) direkt nach draußen abgeführt wird (ohne Wärmerückgewinnung) b.) über einen Wärmetauscher mit der von außen angesaugten Frischluft getauscht wird (nur Wärmeaustausch ) c.) über eine Wärmepumpe die Wärme aus der Abluft entzogen und mit einem höheren Niveau der Zuluft (AEREX,WRG 300 WP / WPK) oder direkt in einen Brauchwasserspeicher geladen wird (AEREX/AWP 150/150S/ 200/200S)

 

Blower-Door

Meßmethode zum Feststellen der Luftdichtigkeit einer Gebäudehülle. Dabei wird bei geschlossenen Fenstern und Außentüren mit einem Ventilator Raumluft aus dem Haus gefördert. Die bei einem eingestellten Unterdruck von 50 Pa entweichende Raumluft entspricht der Außenluftmenge, die über Leckagen in die Gebäudehülle eindringt. Gleichzeitig lassen sich bei der Dichtheitsmessung auch die Schwachstellen entdecken (Benutzung von Rauchfahnen) und auch sofort beheben. Der Drucktest bei 50 pascal Unterdruck muss als Ziel haben, den Restluftwechsel kleiner 0,6 zu halten (Blower-Door-Messung). Das erste EUROPASSIVHAUS erreichte einen Wert von 0,36.

Der Blower-Door-Test durch ein unabhängiges Institut durchgeführt ist beim EUROPASSIVHAUS im Preis enthalten.

 

Diffusion

Diffusion ist die Wasserdampfdurchdringung eines Bauteils, Wasserdampf "wandert" (diffundiert) von innen nach außen

 

Außenluft 

Unter der Außenluft versteht man die frische unter Umständen vorgewärmte Luft ( Erdwärmetauscher), die vorgefiltert von außen angesaugt wird, und dem Lüftungsaggregat ( zentrales Systeme) zugeführt wird oder direkt durch Außenwandventile (dezentrale Systeme) nachströmt.

 

Brutto-Grundfläche

Die Brutto-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen aller Grundrissebenen ohne nicht nutzbare Dachflächen, berechnet zwischen äußeren Maßen in Fußbodenhöhe, einschl. äußerer Bekleidung, aber ohne konstruktive oder gestalterische Vor- und Rücksprünge. Sie gliedert sich in Konstruktions- und Netto-Grundfläche (aus DIN 277).

 

Dampfsperre

Eine Dampfsperre ist eine Stoppschicht für Feuchtigkeit. Wasser kann auch als Dampf nicht hindurch. Die Dampfsperre z.B. im Dach verhindert, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf in die Dämmschicht und in den Dachstuhl gelangt. Denn Wasserdampf, der in die im Winter nach außen hin immer kälter werdende Dämmschicht gelangt, kondensiert und kann zur Durchfeuchtung der Dachkonstruktion führen. Dachsparren und Latten können dadurch beschädigt werden. Eine Dampfsperre vermeidet dies und schützt dadurch die gesamte Dachkonstruktion.

 

Dachformen

Dachformen

 

 

1 Pultdach

2 Satteldach

3 Walmdach

4 Krüppelwalmdach

5 Mansarddach

6 Säge- oder Sheddach

7 Zelt- oder Spitzdach

 

 

 

Dachgauben

Verschiedene Gauben

 

Elektroheizregister

Ein Elektroheizregister ist eine elektrische Widerstandsheizung die zur Vor- oder Nacherwärmung von Zuluft genutzt wird. Endenergie in kWh/m²a = Ist der Aufwand an Energie die verwandt wird, um eine bestimmte Aufgabe oder Tätigkeit zu erfüllen. Dieser Wert beinhaltet bereits die Aufwandszahlen für die eingesetzten Energieträger (Strom/Gas/Öl etc.).

 

Energiebedarfsausweis (EnEV)

"Für neu zu errichtende Gebäude wird über die Energieeinsparverordnung die Ausstellung eines Energieausweises gefordert. Dieser fasst die wesentlichen Berechnungsergebnisse des Nachweisverfahrens zusammen und weist die Kenngrößen, über welche die Anforderungen formuliert sind, aus. Weiterhin wird in dem Dokument der Endenergiebedarf angegeben, der als Vergleichswert zu dem tatsächlich auftretenden Verbrauch herangezogen werden kann. Da die Berechnungen auf bestimmten normierten Ansätzen (z.B. Meteorologie, Nutzerverhalten) beruhen, ist die Vergleichbarkeit zwischen Rechnung (Prognose) und Messung (tatsächlicher Verbrauch) nur eingeschränkt möglich..."

 

Energiekennzahl

Die Energiekennzahl ist der gebräuchlichste Vergleichs-wert, um die thermische Qualität der Gebäudehülle zu beschreiben. Sie sagt aus, wie viel Energie Sie pro Quadratmeter Fläche im Jahr benötigen und wird in kWh/m².a angegeben. Diese Kennzahl kann leicht in Euro/m² umgerechnet werden, weil man den Preis einer kWh kennt. Die Energiekennzahl wird von der Gebäudehülle bestimmt.

 

Feuchtequellen

Unter Feuchtequellen in einer Gebäudehülle versteht man die Zonen, in denen zusätzliche Feuchte (Bad, Dusche, WC, Küche, Waschraum etc. ) in die Raumluft abgegeben wird. In einem normalen Haushalt (4 Personen) können dies bis zu 14 Liter pro Tag sein.

 

Funktionsflächen

Die Funktionsflächen dienen der Unterbringung zentraler betriebstechnischer Anlagen, z.B. für Abwasser, Wasser, Heizung, Gas, elektrischen Strom, Fernmelde-, Raumluft- und Fördertechnik, von Abfall- und Feuerlöschanlagen. (aus DIN 277)

 

Heizregister

Ein Heizregister wird in die Zuluftleitung eingebaut, und dient dazu die Zuluft bei Bedarf nach zu erwärmen. Dies kann entweder durch den Einsatz eines Elektrolufterhitzers oder eines Warmwasserheizregisters geschehen.

 

Heizwärmebedarf (EnEV)

"Die Wärmemenge, die von dem Heizsystem (Heizkörper) dem Raum bzw. dem Gebäude zur Verfügung gestellt werden muss, um die entsprechende Raumtemperatur aufrecht zu halten.
Die Größe wird durch die Bilanzierung von Wärmeverlusten (Transmission und Lüftung) und Wärmegewinnen (solare und interne) ermittelt und gekennzeichnet - unter Berücksichtigung definierter Nutzungsbedingungen - die wärmeschutztechnische Qualität der Gebäudehülle."

 

Infiltration

Ist die durch die Gebäudehülle (Ritzen und Fugen) nach innen unkontrolliert strömende Luft. Dies passiert bei einem Unterdruck in der Gebäudehülle.

 

Erdwärmetauscher

Der Erdwärmetauscher ist ein ca. 45-50m langes HD-PE Kunststoffrohr DN 150 in mind. 1,5m Tiefe mit 0,5-1% Gefälle verlegt. Der Erdwärmetauscher wärmt Außenluft von z. B. -10° C auf +2° C vor, d. h. die Außenluft gelangt mit +2° C in den Wärmerückgewinner, d. h. Ausnutzung der Erdwärme. Durch den Einsatz des Erdwärmtauschers wird kaum noch Luft mit Minustemperaturen in den Wärme-tauscher gelangen, wodurch die Abtauvorrichtung fast nie aktiviert wird. Im Sommer dient der Erdwärmetauscher der Kühlung warmer Sommerluft; dabei fällt Kondenswasser an, welches über 0,5-1% Gefälle in eine Abwasserleitung im Keller abgeleitet wird (Siphon), oder bei einem nicht unterkellerten Gebäude in einen dafür vorgesehenen Sickerschacht. Siehe hierzu auch unsere Systemskizze

 

Endenergiebedarf

Energiemenge, die für die Gebäudebeheizung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfes und der Verluste des Heizungssystems sowie des Warmwasserwärmebedarfs und der Verluste des Warmwasserbereitungssystems aufgebracht werden muss. Der Jahresheizenergiebedarf oder Endenergiebedarf bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie mit ein, ist aber nach den benutzten Energieträgern zu differenzieren.
Die Hilfsenergie wird an der "Schnittstelle" Gebäudehülle übergeben und stellt somit die Energiemenge dar, die vom Verbraucher bezahlt werden muss.

 

Fortluft 

Ist die belastete Luft, die aus dem Hause abgesaugt und entwärmt (über eine Wärmerückgewinnung oder eine Wärmepumpe) wurde und dann ins Freie befördert wird.

 

 

Gleichstromventilatoren = Ist eine Motorenklasse, die aufgrund ihrer Bauart einen sehr geringen Gesamtstromaufnahme aufweist. Diese Motorenklasse ist für den Betrieb von hocheffizienten Wohnraumlüftungsgeräten in der Zukunft unablässlich.

 

Heizenergiebedarf (EnEV)

"Energiebedarf, die für die Gebäudeheizung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfs und der Verluste des Heizungssystems aufgebracht werden muss.
Verluste des Heizungssystems treten bei der Wärmeübergabe, der Wärmeverteilung, der Wärmespeicherung und der Wärmeerzeugung auf. Diese Verluste werden in einer Anlagenaufwandszahl zusammengefasst. Eine kleine Aufwandszahl kennzeichnet ein energetisch günstiges Heizungssystem." 

Kanten und Flächen geneigter Dächer

Kanten und Flächen geneigter Dächer

1 - Traufe

2 - First

3 - Grat

4 - Kehle

5 - Ortgang

a - Hauptdachfläche

b - Walmfläche

c - Giebel

Konstruktions-Grundfläche

Die Konstruktions-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen aller aufgehenden Bauteile in den Grundrissebenen einschließlich der Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Türöffnungen, Nischen und Schlitzen, gemessen in Fußbodenhöhe einschließlich Putz oder Bekleidungen, aber ohne Fußleisten und ohne vorstehende Teile von Fenster- und Türbekleidungen. (aus DIN 277)

 

U-Wert

Der U-Wert (alt: k-Wert) ist der "Wärmedurchgangskoeffizient". Er dient der wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen und beschreibt den Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro Quadratmeter Fläche bei einem Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz.

 

Holz-Pellets werden aus Sägemehl ohne Zusatz von Hilfsstoffen hergestellt, in dem das Sägemehl bei höherer Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst wird. Je nach Land und Norm werden unterschiedliche Größen produziert, in Deutschland sind Pellets ca. 4mm dick und 20mm lang. Durch den niedrigen Wassergehalt haben sie einen hohen Energieinhalt (4,9kWh/kg) und benötigen nicht mehr Lagerraum wie eine Ölheizung. Durch die Homogenität errreicht man eine sehr gleichmäßige Verbrennung mit minimaler Schadstoffbelastung. Als reines Biomasseprodukt sind Pellets CO2-neutral (tragen nicht zum Treibhauseffekt bei). Die Asche kann problemlos als Dünger verwendet werden.

+ Umweltverträglich, CO2-neutral
+ Niedrige Betriebskosten
+ Freie Lieferantenwahl
+ Wertschöpfung im Inland
- Regelmäßige Aschenentfernung nötig
- Lagerraum ist notwendig

Kosten:
Die Brennstoffkosten sind günstiger als bei Heizöl oder Gas und variieren nach Lieferart (mit Tankwagen eingeblasen, in Säcken oder Big-Bags) und Lieferdatum. Der Heizkessel selbst ist bei der Investition etwas teurer als ein Ölkessel, jedoch sind die Lagerraumkosten wesentlich geringer und man erhält eine Förderung. Wesentlich ist auch das "Feeling", man hat schließlich eine umweltverträgliche Holzheizung im Keller.

 

Pelletsheizung

Eine Pelletsheizung ist ähnlich komfortabel wie eine Ölheizung, allerdings muss manchmal (je nach Betrieb) die Aschenlade entleert werden. Von Zeit zu Zeit ist auch eine Reinigung der Wärmetauscherflächen nötig. Bei den meisten Kesseln wird dies von außen mittels Hebelbewegung durchgeführt, auch eine automatische Reinigung ist möglich. Die Pellets werden per Schnecke oder Saugrohr ("Raumaustragung") vom Lagerraum in den Brennraum des Kessels transportiert. Dort werden sie automatisch gezündet. Bei manchen Kesseln wird die Brennstoffzufuhr durch elektronische Regelung der Schnecke angepasst, die Anlage kann dann je nach möglichem Leistungsbereich auch ohne Pufferspeicher betrieben werden. Andere Kessel arbeiten im optimalen Wirkungsgrad auf einen Pufferspeicher, eine aufwändige Regelung kann dann entfallen.

 

Primärenergiebedarf (EnEV):

"Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze "Gebäude" bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe entstehen.
Die Primärenergie kann als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie z.B. CO2-Emission, herangezogen werden, da der gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung einbezogen wird."

 

Tellerventile

Tellerventile bestehen aus Kunststoff oder Metall. Sie dienen dazu, die einzubringende oder abzusaugende Luft innerhalb eines Gebäudes genau auf die vorprojektierten Luftmengen abzustimmen. Sie können auch die Aufgabe der Vorfilterung (Abluft) vor dem Kanalnetz erfüllen.

 

U - Wert:

Der U-Wert (früher k-Wert) ist der "Wärmedurchgangskoeffizient". Er dient der wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen und beschreibt den Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro Quadratmeter Fläche bei einem Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz. (Siehe auch k-Wert)

 

Wärmerückgewinnung

Das Verhältnis der ein- und austretenden Enthalpieströme (Wärmeströme) an einem Wärmetauscher. Der Wärmerückgewinnungsgrad ist innerhalb von Wohnraumlüftungsgeräten ein entscheidender Faktor für die Effizienz des Gerätes. Bei Kompaktaggregaten (AEREX) muss der Wert der Wärmerückgewinnung anders beachtet werden da er hier nur ein Teil eines gesamtheitlichen Systems darstellt. Um eine effektive Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe und des gesamten Aggregates zu erhalten, darf der Wärmerückgewinnungsgrad max. bei 80% liegen. Da innerhalb eines solchen Aggregates eine Wärmepumpe integriert ist, spricht man auch von einer 2-fachen Wärmerückgewinnung. Als entscheidender Faktor für die Bewertung von gesamtheitlichen Lösungen müssen demzufolge der Wärmebereitstellungsgrad bzw. der Jahresnutzungsgrad der Wärmeerzeugung gesehen werden.

 

Kreuzstromwärmetauscher

Ist ein Wärmetauscher, bei dem die Luftströme (Zuluft und Abluft) in schmalen, gekreuzten Kanälen aneinander vorbeiströmen und somit ein Wärmeübertrag stattfindet. Bei dem Tauschvorgang wird der frischen Zuluft der größte Anteil der sich in der Abluft befindlichen latenten Wärme übergeben. Bei diesem Prozess werden die Luftvolumenströme unabhängig voneinander mittels eines Wärmetauschermediums (Kunststoff/Alu etc.) geführt, was eine Vermischung der Luftströme verhindert. Dabei wird die belastete und entwärmte Abluft nach Außen und die Feuchtigkeit über einen Kondensatanschluss abgeführt.

 

Luftdichtigkeit

Luft kann Wasser in Form von Dampf aufnehmen, speichern und in Form von Kondensat wieder abgeben. Die maximal aufnehmbare Menge an Wasser ist von der Lufttemperatur abhängig. Luft von 0 °C kann 5 g Wasser pro Kubikmeter aufnehmen, Luft von 20 °C bereits 17 g und Luft von 30 °C sogar 30 g pro Kubikmeter. Bei der Kühlung von Luft wird irgendwann der Taupunkt erreicht, an dem die Luft 100 % Feuchte erreicht und das Wasser nicht mehr dampfförmig bleibt. Es entsteht Kondensat.
Die Oberflächentemperatur an den Außenbauteilen wird von der Wärmedämmung der Konstruktion bestimmt. Je besser die Wärmedämmung, desto höher ist die Oberflächentemperatur und umso weniger besteht die Gefahr der Kondensatbildung und somit von Feuchteschäden.

 

Netto-Grundfläche

Die Netto-Grundfläche ist die Differenz zwischen Brutto-Grundfläche und Konstruktions-Grundfläche. Netto-Grundflächen von Raumteilen unter Schrägen mit lichten Höhen unter 1,5 m sind getrennt zu ermitteln. Die Netto-Grundfläche gliedert sich in Nutzflächen, Funktionsflächen und Verkehrsflächen. (aus DIN 277)

 

Nutzflächen

Die Nutzflächen dienen der Nutzung des Bauwerks aufgrund seiner Zweckbestimmung. (aus DIN 277)

 

Telephonieschall

Als Telephonieschall wird die Schallübertragung in Lüftungsleitungen zwischen einzelnen Räumen bezeichnet. Diese Übertragung kann nur durch vorausschauende Planung, der Installation von Schalldämpfern oder durch einen vergrößerten Aufwand der zu verlegenden Lüftungsleitungen begegnet werden.

 

Transmission

Hier zu verstehen: Das Durchlassen von Wärme durch ein Bauteil (Boden, Wand, Decke, Dach, Fenster). Bauteile mit guter Wärmedämmung weisen nur geringe Transmissionswärmeverluste auf.

 

Wärmebrücke

Als Wärmebrücke (auch Kältebrücke genannt) bezeichnet man einzelne, örtlich begrenzte Schwachstellen einer Baukonstruktion, durch die mehr Wärme fließen kann als durch die umgebenden Flächen. Eine der bekanntesten Wärmebrücken ist die nach außen zum Balkon durchgezogene Betondecke. Wärmebrücken bewirken an einzelnen Stellen niedrigere Oberflächentemperaturen, wodurch sich Tauwasser und Schimmelpilze bilden können. Darüber hinaus entstehen erhöhte Wärmeverluste, was einen erhöhten Heizenergiebedarf bewirkt. Wärmebrücken sind oft die Ursachen von Bauschäden. Eine sichere Methode zur Vermeidung von Wärmebrücken ist eine das gesamte Bauwerk einhüllende Wärmedämmung

 

Wärmebereitstellungsgrad

Das Verhältnis der ein- und austretenden Enthalpieströme (Wärmeströme) unter Berücksichtigung der Wärmegewinne von Ventilatoren, Regelung und eventuell eines Kompressors. Der Wärmebereitstellungsgrad ist der entscheidende Faktor für die Bewertung einer Wohnraumlüftungsanlage.

 

Warmwasserheizregister

Ist eine Vorrichtung zur Nacherwärmung der Zuluft innerhalb einer Wohnraumlüftungsanlage. Dieses kann an einen beheizten Wasserkreislauf angeschlossen werden.

 

Warmwasserbedarf (EnEV):

"Für den Warmwasserwärmebedarf ist bei Wohngebäuden pauschal ein Wert von Qw = 12,5 kWh/(m2a) zu berücksichtigen..."

 

Winddichtigkeit

Die Winddichtigkeit der Gebäudehülle verhindert, dass kalte Außenluft nicht in das Haus eindringen kann.

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