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Abluft
Unter
der Abluft, versteht man die warme, feuchte und belastete Luft aus Küche,
Bad, WC, Trockenschrank und unter Umständen Waschräumen die durch
die kontrollierte Lüftung a.) direkt nach draußen abgeführt wird
(ohne Wärmerückgewinnung) b.) über einen Wärmetauscher mit der
von außen angesaugten Frischluft getauscht wird (nur Wärmeaustausch
) c.) über eine Wärmepumpe die Wärme aus der Abluft entzogen und
mit einem höheren Niveau der Zuluft (AEREX,WRG 300 WP / WPK) oder
direkt in einen Brauchwasserspeicher geladen wird (AEREX/AWP
150/150S/ 200/200S)
Blower-Door
Meßmethode
zum Feststellen der Luftdichtigkeit einer Gebäudehülle.
Dabei wird bei geschlossenen Fenstern und Außentüren mit einem
Ventilator Raumluft aus dem Haus gefördert. Die bei einem
eingestellten Unterdruck von 50 Pa entweichende Raumluft entspricht
der Außenluftmenge, die über Leckagen in die Gebäudehülle
eindringt. Gleichzeitig lassen
sich bei der Dichtheitsmessung auch die Schwachstellen entdecken
(Benutzung von Rauchfahnen) und auch sofort beheben. Der
Drucktest bei 50 pascal Unterdruck muss als Ziel haben, den
Restluftwechsel kleiner
0,6 zu halten (Blower-Door-Messung). Das
erste EUROPASSIVHAUS erreichte einen Wert von 0,36.
Der Blower-Door-Test
durch ein unabhängiges Institut
durchgeführt ist beim EUROPASSIVHAUS im Preis enthalten.
Diffusion
Diffusion
ist die Wasserdampfdurchdringung eines Bauteils, Wasserdampf
"wandert" (diffundiert) von innen nach außen
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Außenluft
Unter
der Außenluft versteht man die frische unter Umständen vorgewärmte
Luft ( Erdwärmetauscher), die vorgefiltert von außen angesaugt
wird, und dem Lüftungsaggregat ( zentrales Systeme) zugeführt wird
oder direkt durch Außenwandventile (dezentrale Systeme) nachströmt.
Brutto-Grundfläche
Die
Brutto-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen aller
Grundrissebenen ohne nicht nutzbare Dachflächen, berechnet zwischen
äußeren Maßen in Fußbodenhöhe, einschl. äußerer Bekleidung,
aber ohne konstruktive oder gestalterische Vor- und Rücksprünge.
Sie gliedert sich in Konstruktions- und Netto-Grundfläche (aus DIN
277).
Dampfsperre
Eine
Dampfsperre ist eine Stoppschicht für Feuchtigkeit.
Wasser kann auch als Dampf nicht hindurch. Die Dampfsperre z.B. im
Dach verhindert, dass der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf in
die Dämmschicht und in den Dachstuhl gelangt. Denn Wasserdampf, der
in die im Winter nach außen hin immer kälter werdende Dämmschicht
gelangt, kondensiert und kann zur Durchfeuchtung der
Dachkonstruktion führen. Dachsparren und Latten können dadurch
beschädigt werden. Eine Dampfsperre vermeidet dies und schützt
dadurch die gesamte Dachkonstruktion.
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Dachgauben

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Elektroheizregister
Ein
Elektroheizregister ist eine elektrische Widerstandsheizung die zur
Vor- oder Nacherwärmung von Zuluft genutzt wird. Endenergie in kWh/m²a
= Ist der Aufwand an Energie die verwandt wird, um eine bestimmte
Aufgabe oder Tätigkeit zu erfüllen. Dieser Wert beinhaltet bereits
die Aufwandszahlen für die eingesetzten Energieträger (Strom/Gas/Öl
etc.).
Energiebedarfsausweis (EnEV)
"Für
neu zu errichtende Gebäude wird über die Energieeinsparverordnung
die Ausstellung eines Energieausweises gefordert. Dieser
fasst die wesentlichen Berechnungsergebnisse des Nachweisverfahrens
zusammen und weist die Kenngrößen, über welche die Anforderungen
formuliert sind, aus. Weiterhin wird in dem Dokument der
Endenergiebedarf angegeben, der als Vergleichswert zu dem tatsächlich
auftretenden Verbrauch herangezogen werden kann. Da die Berechnungen
auf bestimmten normierten Ansätzen (z.B. Meteorologie,
Nutzerverhalten) beruhen, ist die Vergleichbarkeit zwischen Rechnung
(Prognose) und Messung (tatsächlicher Verbrauch) nur eingeschränkt
möglich..."
Energiekennzahl
Die Energiekennzahl ist
der gebräuchlichste Vergleichs-wert, um die thermische Qualität der
Gebäudehülle zu beschreiben. Sie sagt aus, wie viel Energie Sie pro
Quadratmeter Fläche im Jahr benötigen und wird in kWh/m².a
angegeben. Diese Kennzahl kann leicht in Euro/m² umgerechnet werden,
weil man den Preis einer kWh kennt. Die Energiekennzahl wird von der
Gebäudehülle bestimmt.
Feuchtequellen
Unter
Feuchtequellen in einer Gebäudehülle versteht man die Zonen, in
denen zusätzliche Feuchte (Bad, Dusche, WC, Küche, Waschraum etc.
) in die Raumluft abgegeben wird. In einem normalen Haushalt (4
Personen) können dies bis zu 14 Liter pro Tag sein.
Funktionsflächen
Die
Funktionsflächen dienen der Unterbringung zentraler
betriebstechnischer Anlagen, z.B. für Abwasser, Wasser, Heizung,
Gas, elektrischen Strom, Fernmelde-, Raumluft- und Fördertechnik,
von Abfall- und Feuerlöschanlagen. (aus DIN 277)
Heizregister
Ein
Heizregister wird in die Zuluftleitung eingebaut, und dient dazu die
Zuluft bei Bedarf nach zu erwärmen. Dies kann entweder durch den
Einsatz eines Elektrolufterhitzers oder eines
Warmwasserheizregisters geschehen.
Heizwärmebedarf
(EnEV)
"Die
Wärmemenge, die von dem Heizsystem (Heizkörper) dem Raum bzw. dem
Gebäude zur Verfügung gestellt werden muss, um die entsprechende
Raumtemperatur aufrecht zu halten.
Die Größe wird durch die Bilanzierung von Wärmeverlusten
(Transmission und Lüftung) und Wärmegewinnen (solare und interne)
ermittelt und gekennzeichnet - unter Berücksichtigung definierter
Nutzungsbedingungen - die wärmeschutztechnische Qualität der Gebäudehülle."
Infiltration
Ist
die durch die Gebäudehülle (Ritzen und Fugen) nach innen
unkontrolliert strömende Luft. Dies passiert bei einem Unterdruck
in der Gebäudehülle.
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Erdwärmetauscher
Der
Erdwärmetauscher ist ein ca. 45-50m langes HD-PE Kunststoffrohr DN
150 in mind. 1,5m Tiefe mit 0,5-1% Gefälle verlegt. Der Erdwärmetauscher
wärmt Außenluft von z. B. -10° C auf +2° C vor, d. h. die Außenluft
gelangt mit +2° C in den Wärmerückgewinner, d. h. Ausnutzung der
Erdwärme. Durch den Einsatz des Erdwärmtauschers wird kaum noch
Luft mit Minustemperaturen in den Wärme-tauscher gelangen, wodurch
die Abtauvorrichtung fast nie aktiviert wird. Im Sommer dient der
Erdwärmetauscher der Kühlung warmer Sommerluft; dabei fällt
Kondenswasser an, welches über 0,5-1% Gefälle in eine Abwasserleitung
im Keller abgeleitet wird (Siphon), oder bei einem nicht
unterkellerten Gebäude in einen dafür vorgesehenen Sickerschacht.
Siehe hierzu auch unsere
Systemskizze
Endenergiebedarf
Energiemenge,
die für die Gebäudebeheizung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfes
und der Verluste des Heizungssystems sowie des Warmwasserwärmebedarfs
und der Verluste des Warmwasserbereitungssystems aufgebracht werden
muss. Der Jahresheizenergiebedarf oder Endenergiebedarf bezieht die
für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte
Hilfsenergie mit ein, ist aber nach den benutzten Energieträgern zu
differenzieren.
Die Hilfsenergie wird an der "Schnittstelle" Gebäudehülle
übergeben und stellt somit die Energiemenge dar, die vom
Verbraucher bezahlt werden muss.
Fortluft
Ist
die belastete Luft, die aus dem Hause abgesaugt und entwärmt (über
eine Wärmerückgewinnung oder eine Wärmepumpe) wurde und dann ins
Freie befördert wird.
Gleichstromventilatoren
= Ist eine Motorenklasse, die aufgrund ihrer Bauart einen sehr
geringen Gesamtstromaufnahme aufweist. Diese Motorenklasse ist für
den Betrieb von hocheffizienten Wohnraumlüftungsgeräten in der
Zukunft unablässlich.
Heizenergiebedarf
(EnEV)
"Energiebedarf,
die für die Gebäudeheizung unter Berücksichtigung des Heizwärmebedarfs
und der Verluste des Heizungssystems aufgebracht werden muss.
Verluste des Heizungssystems treten bei der Wärmeübergabe, der
Wärmeverteilung, der Wärmespeicherung und der Wärmeerzeugung auf.
Diese Verluste werden in einer Anlagenaufwandszahl zusammengefasst.
Eine kleine Aufwandszahl kennzeichnet ein energetisch günstiges
Heizungssystem."
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Konstruktions-Grundfläche
Die
Konstruktions-Grundfläche ist die Summe der Grundflächen aller
aufgehenden Bauteile in den Grundrissebenen einschließlich der
Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Türöffnungen,
Nischen und Schlitzen, gemessen in Fußbodenhöhe einschließlich
Putz oder Bekleidungen, aber ohne Fußleisten und ohne vorstehende
Teile von Fenster- und Türbekleidungen. (aus DIN 277)
U-Wert
Der
U-Wert (alt: k-Wert) ist der "Wärmedurchgangskoeffizient".
Er dient der wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen und
beschreibt den Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro
Quadratmeter Fläche bei einem Kelvin Temperaturunterschied zwischen
Innen- und Außenseite. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist
der Wärmeschutz.
Holz-Pellets werden aus
Sägemehl ohne Zusatz von Hilfsstoffen hergestellt, in dem das
Sägemehl bei höherer Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst
wird. Je nach Land und Norm werden unterschiedliche Größen
produziert, in Deutschland sind Pellets ca. 4mm dick und 20mm lang.
Durch den niedrigen Wassergehalt haben sie einen hohen Energieinhalt
(4,9kWh/kg) und benötigen nicht mehr Lagerraum wie eine Ölheizung.
Durch die Homogenität errreicht man eine sehr gleichmäßige
Verbrennung mit minimaler Schadstoffbelastung. Als reines
Biomasseprodukt sind Pellets CO2-neutral (tragen nicht zum
Treibhauseffekt bei). Die Asche kann problemlos als Dünger verwendet
werden.
+ Umweltverträglich, CO2-neutral
+ Niedrige Betriebskosten
+ Freie Lieferantenwahl
+ Wertschöpfung im Inland
- Regelmäßige Aschenentfernung nötig
- Lagerraum ist notwendig
Kosten:
Die Brennstoffkosten sind günstiger als bei Heizöl oder Gas
und variieren nach Lieferart (mit Tankwagen eingeblasen, in Säcken
oder Big-Bags) und Lieferdatum. Der Heizkessel selbst ist bei der
Investition etwas teurer als ein Ölkessel, jedoch sind die
Lagerraumkosten wesentlich geringer und man erhält eine Förderung.
Wesentlich ist auch das "Feeling", man hat schließlich eine
umweltverträgliche Holzheizung im Keller.
Pelletsheizung
Eine
Pelletsheizung ist ähnlich komfortabel wie eine Ölheizung,
allerdings muss manchmal (je nach Betrieb) die Aschenlade entleert
werden. Von Zeit zu Zeit ist auch eine Reinigung der
Wärmetauscherflächen nötig. Bei den meisten Kesseln wird dies von
außen mittels Hebelbewegung durchgeführt, auch eine automatische
Reinigung ist möglich. Die Pellets werden per Schnecke oder Saugrohr
("Raumaustragung") vom
Lagerraum in den Brennraum des Kessels transportiert. Dort werden
sie automatisch gezündet. Bei manchen Kesseln wird die
Brennstoffzufuhr durch elektronische Regelung der Schnecke
angepasst, die Anlage kann dann je nach möglichem Leistungsbereich
auch ohne Pufferspeicher betrieben werden. Andere Kessel arbeiten im
optimalen Wirkungsgrad auf einen Pufferspeicher, eine aufwändige
Regelung kann dann entfallen.
Primärenergiebedarf
(EnEV):
"Energiemenge,
die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung
der zusätzlichen Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten
außerhalb der Systemgrenze "Gebäude" bei der Gewinnung,
Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe
entstehen.
Die Primärenergie kann als Beurteilungsgröße für ökologische
Kriterien, wie z.B. CO2-Emission, herangezogen werden, da der
gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung einbezogen
wird."
Tellerventile
Tellerventile
bestehen aus Kunststoff oder Metall. Sie dienen dazu, die
einzubringende oder abzusaugende Luft innerhalb eines Gebäudes
genau auf die vorprojektierten Luftmengen abzustimmen. Sie können
auch die Aufgabe der Vorfilterung (Abluft) vor dem Kanalnetz erfüllen.
U
- Wert:
Der
U-Wert (früher k-Wert) ist der "Wärmedurchgangskoeffizient". Er
dient der wärmetechnischen Beurteilung von Bauteilen und beschreibt
den Wärmestrom durch ein Bauteil in Watt pro Quadratmeter Fläche
bei einem Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite.
Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz.
(Siehe auch k-Wert)
Wärmerückgewinnung
Das
Verhältnis der ein- und austretenden Enthalpieströme (Wärmeströme)
an einem Wärmetauscher. Der Wärmerückgewinnungsgrad ist innerhalb
von Wohnraumlüftungsgeräten ein entscheidender Faktor für die
Effizienz des Gerätes. Bei Kompaktaggregaten (AEREX) muss der Wert
der Wärmerückgewinnung anders beachtet werden da er hier nur ein
Teil eines gesamtheitlichen Systems darstellt. Um eine effektive
Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe und des gesamten Aggregates zu
erhalten, darf der Wärmerückgewinnungsgrad max. bei 80% liegen. Da
innerhalb eines solchen Aggregates eine Wärmepumpe integriert ist,
spricht man auch von einer 2-fachen Wärmerückgewinnung. Als
entscheidender Faktor für die Bewertung von gesamtheitlichen Lösungen
müssen demzufolge der Wärmebereitstellungsgrad bzw. der
Jahresnutzungsgrad der Wärmeerzeugung gesehen werden.
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Kreuzstromwärmetauscher
Ist
ein Wärmetauscher, bei dem die Luftströme (Zuluft und Abluft) in
schmalen, gekreuzten Kanälen aneinander vorbeiströmen und somit
ein Wärmeübertrag stattfindet. Bei dem Tauschvorgang wird der
frischen Zuluft der größte Anteil der sich in der Abluft
befindlichen latenten Wärme übergeben. Bei diesem Prozess werden
die Luftvolumenströme unabhängig voneinander mittels eines Wärmetauschermediums
(Kunststoff/Alu etc.) geführt, was eine Vermischung der Luftströme
verhindert. Dabei wird die belastete und entwärmte Abluft nach Außen
und die Feuchtigkeit über einen Kondensatanschluss abgeführt.
Luftdichtigkeit
Luft
kann Wasser in Form von Dampf aufnehmen, speichern und in Form von
Kondensat wieder abgeben. Die maximal aufnehmbare Menge an Wasser
ist von der Lufttemperatur abhängig. Luft von 0 °C kann 5 g Wasser
pro Kubikmeter aufnehmen, Luft von 20 °C bereits 17 g und Luft von
30 °C sogar 30 g pro Kubikmeter. Bei der Kühlung von Luft wird
irgendwann der Taupunkt erreicht, an dem die Luft 100 % Feuchte
erreicht und das Wasser nicht mehr dampfförmig bleibt. Es entsteht
Kondensat.
Die Oberflächentemperatur an den Außenbauteilen wird von der Wärmedämmung
der Konstruktion bestimmt. Je besser die Wärmedämmung, desto höher
ist die Oberflächentemperatur und umso weniger besteht die Gefahr
der Kondensatbildung und somit von Feuchteschäden.
Netto-Grundfläche
Die
Netto-Grundfläche ist die Differenz zwischen Brutto-Grundfläche
und Konstruktions-Grundfläche. Netto-Grundflächen von Raumteilen
unter Schrägen mit lichten Höhen unter 1,5 m sind getrennt zu
ermitteln. Die Netto-Grundfläche gliedert sich in Nutzflächen,
Funktionsflächen und Verkehrsflächen. (aus DIN 277)
Nutzflächen
Die
Nutzflächen dienen der Nutzung des Bauwerks aufgrund seiner
Zweckbestimmung. (aus DIN 277)
Telephonieschall
Als
Telephonieschall wird die Schallübertragung in Lüftungsleitungen
zwischen einzelnen Räumen bezeichnet. Diese Übertragung kann nur
durch vorausschauende Planung, der Installation von Schalldämpfern
oder durch einen vergrößerten Aufwand der zu verlegenden Lüftungsleitungen
begegnet werden.
Transmission
Hier
zu verstehen: Das Durchlassen von Wärme durch ein Bauteil (Boden,
Wand, Decke, Dach, Fenster). Bauteile mit guter Wärmedämmung
weisen nur geringe Transmissionswärmeverluste auf.
Wärmebrücke
Als
Wärmebrücke (auch Kältebrücke genannt) bezeichnet man einzelne,
örtlich begrenzte Schwachstellen einer Baukonstruktion, durch die
mehr Wärme fließen kann als durch die umgebenden Flächen. Eine
der bekanntesten Wärmebrücken ist die nach außen zum Balkon
durchgezogene Betondecke. Wärmebrücken bewirken an einzelnen
Stellen niedrigere Oberflächentemperaturen, wodurch sich Tauwasser
und Schimmelpilze bilden können. Darüber hinaus entstehen erhöhte
Wärmeverluste, was einen erhöhten Heizenergiebedarf bewirkt. Wärmebrücken
sind oft die Ursachen von Bauschäden. Eine sichere Methode zur
Vermeidung von Wärmebrücken ist eine das gesamte Bauwerk einhüllende
Wärmedämmung
Wärmebereitstellungsgrad
Das
Verhältnis der ein- und austretenden Enthalpieströme (Wärmeströme)
unter Berücksichtigung der Wärmegewinne von Ventilatoren, Regelung
und eventuell eines Kompressors. Der Wärmebereitstellungsgrad ist
der entscheidende Faktor für die Bewertung einer Wohnraumlüftungsanlage.
Warmwasserheizregister
Ist
eine Vorrichtung zur Nacherwärmung der Zuluft innerhalb einer
Wohnraumlüftungsanlage. Dieses kann an einen beheizten
Wasserkreislauf angeschlossen werden.
Warmwasserbedarf
(EnEV):
"Für
den Warmwasserwärmebedarf ist bei Wohngebäuden pauschal ein Wert
von Qw = 12,5 kWh/(m2a) zu berücksichtigen..."
Winddichtigkeit
Die
Winddichtigkeit der Gebäudehülle verhindert, dass kalte Außenluft
nicht in das Haus eindringen kann.
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