Vorteile und Nachteile eines Passivhauses

 

Was bezahle ich mehr gegenüber eines Standardhauses?

Die Preise sind heute schon moderat für die Erstellung. Mit einem Preis von ca. 1.200,- € pro qm für ein Passivhaus ist es nur noch geringfügig teurer als ein konventionelles Haus.

Im Preis enthalten sind z.B. die Sohlplatte, die Solaranlage mit 300 L WW-Speicher, die Lüftungsanlage, die hochwertigen Fenster und der Blower-Door-Test. Rechnet man diese Leistungen zum Preis eines konventionellen Fertighauses, ebenfalls einschließlich Sohlplatte, sind die Preise identisch.

Die geringen Bewirtschaftungskosten und zahlreiche Förderprogramme sparen weitere Kosten. Rechnet man die hohe Werthaltigkeit ein, ist das Passivhaus weitaus günstiger als jedes normale Fertighaus! z. B. monatl. Nebenkosten ca. 20 DM

Der höhere Wohnkomfort und die ökologische Bauweise eines Passivhauses sind die Argumente, welche jeden Bauherrn letztlich überzeugen sollten. Hervorzuheben sind viele Punkte.

 

Neben der eingesparten Primärenergie verbessert die kontrollierte Lüftung den Wohnwert:

 

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Ständig frische Luft in allen Räumen – die Spitze des Wohnkomforts.

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Kühlung – durch das Erdwärmeregister kann die Lüftungsanlage im Sommer auch zur Kühlung eingesetzt werden.

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Angepasste Luftfeuchtigkeit – eine Schimmelpilzbildung wird ausgeschlossen.

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Keine Pollenbelastung – die integrierten Pollenluftfilter filtern nahezu 100 % aller lungengängigen Partikel aus. Dies kommt nicht nur Allergikern zugute.

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Keine Lärmbelästigung – da die Fenster geschlossen bleiben können und dreifach verglast sind verringert sich die Lärmbelästigung erheblich.

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Keine Geruchsbelästigung – Ausdünstungen und Gerüche aus Möbeln, Reinigern, aus der Küche, dem Bad und dem WC werden unbemerkbar nach außen transportiert.
Weitere Argumente für das Passivhaus:

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Durch die dreifach verglasten Fenster und die sehr gute Dämmung existiert keine merkliche Kälteabstrahlung an der Innenseite der Gebäudehülle.

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Nach Süden ausgerichtete Fenster schaffen lichtdurchflutete Räume.

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Wir sind es uns und unseren Kindern schuldig, Häuser zu bauen, die frei von CO2-Belastung sind und die Umwelt schonen. CO2 ist unser Klimakiller Nr. 1.
Einige Anmerkungen zu Gegenargumenten:

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Um ein gleichmäßiges Klima im Haus zu halten, sollte man gerade im Winter auf Fensterlüftung verzichten.

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Ist der energetische Aufwand der Dämmung noch ökologiebewusst?

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Kommt der Strom aus der Steckdose, oder woher kommt er wirklich?

In naher Zukunft wird Öl und Gas noch teurer und vor allen Dingen knapp. Wenn Sie sich in Deutschland auskennen, werden Sie wissen, das wir über keine nennenswerten Vorkommen dieser Rohstoffe verfügen. Die Luft wird auch durch die hohen Öl- und Gaspreise nicht besser. Daher versuchen einige Wenige (viel zu Wenige, aber wenigstens Wenige) sich Alternativlösungen auszudenken und umzusetzen. So entstand auch die Idee (von vielen Ideen) ein Passivhaus zu entwickeln. Die Vor- und Nachteile habe ich versucht auf den Punkt zu bringen.